Der Autor

Konstantin Kountouroyanis, M.A., geb. im niedersächsischen Celle (Deutschland). Nach kaufmännischer Ausbildung und einigen Berufsjahren - bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften in Hannover - Studium der Germanistik (Geschichte/Politik) und Mathe/Informatik in Hannover.

1988 Reise in die USA zu journalistischen Recherchezwecken über die ersten Forschungsergebnisse in der Gen-Forschung/Altersforschung/Gerontologie (u. a. an der Johns-Hopkins University in Baltimore/Maryland und University of Florida in Gainesville).

Frühes Interesse an der Prager deutschen Literatur. 1996: Praktikant an der Karls-Universität Prag, 1997: Praktikant bei der Prager Zeitung. Dozent für DaF u. a. am Goethe-Institut Göttingen (seit 2006) und Goethe-Institut Prag (2012/13).

2001/2002 Assistant Professor an der Han-Nam University in Daejon/Süd-Korea.

Zahlreiche journalistische Publikationen und wissenschaftliche Mitarbeiten [u. a. an: "Suttner im KonText - Interdisziplinäre Beiträge zu Werk und Leben der Friedensnobelpreisträgerin", Johann Georg Lughofer (Hg.), Milan Tvrdík (Hg.)]. Schriftstellerische Tätigkeit seit dem 16. Lebensjahr. Tätigkeiten als Fotograf und Mediendesiger (Webdesigner/Programmierer).

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Blog

| Konstantin Kountouroyanis | Rubrik: Kultur | 20.1.2017

Musik, die verstummen sollte...

Vortrag im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren
  • Prager Literaturhaus deutschsprachigter Autoren
    Prager Literaturhaus deutschsprachigter Autoren
  • Brundibár im Opera Theater of Pittsburgh (2010)
    Brundibár im Opera Theater of Pittsburgh (2010)
  • Inschrift über dem Eingang zum „Hof I“ der Kleinen Festung im Ghetto Theresienstadt
    Inschrift über dem Eingang zum „Hof I“ der Kleinen Festung im Ghetto Theresienstadt

Aus Anlass des internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocausts lädt das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren zu einem Vortrag der Opernregisseurin Karla Štaubertová in tschechischer Sprache ein. In der ca. eineinhalbstündigen Sitzung wird sie der Frage nachgehen, warum gerade in Theresienstadt ein unvergleichbares künstlerisches Schaffen erblühen konnte, und wer die Komponisten waren, die unter den unmenschlichen Bedingungen Musik schrieben, die die Mauern des Ghettos überwanden.

Am bekanntesten dürfte heute die Kinderoper Brundibár sein, die 1938 von Hans Krasa (das Libretto schrieb Adolf Hoffmeister) komponiert und 1941 im jüdischen Kinderheim Prag aufgeführt wurde. Hans Krasa wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort schrieb er die die Partitur nach einem Klavierauszug erneut nieder. Hier wurde die Oper insgesamt 55mal aufgeführt und gab den ebenfalls dort inhaftierten Kindern ein Stück Alltagsnormalität zurück. Doch die meisten von Ihnen starben in Vernichtungslagern, in die sie weiter deportiert wurden. Die aus Wien stammende Greta Klingsberg, die in der Hauptrolle das Mädchen Aninka verkörperte, konnte das KZ überleben.

Die Nationalsozialisten instrumentalisierten das Stück für ihre perfide Propaganda und verwendeten Szenen der Oper für ihren Film "Theresienstadt", um im Reich vorzutäuschen, den Juden würde es an nichts mangeln. Der Film wurde auch unter dem Titel "Der Führer schenkt den Juden eine Stadt" bekannt. Hans Krása und fast alle Ausführenden kamen im Vernichtungslager Auschwitz ums Leben.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein der jüdischen Akademiker statt.

Prag, 20.01.2017
Konstantin Kountouroyanis
Artikellink: http://prag-aktuell.cz/blog/musik-die-verstummen-sollte-20012017-18641


DIESE VERANSTALTUNG WURDE ABGESAGT!
WIR HALTEN SIE ÜBER ÄNDERUNGEN AUF DEM LAUFENDEN!

Was | Wann | Wo
Vortrag:
 "Musik, die verstummen sollte. Viktor Ullmann, Pavel Haas, Gideon Klein und Hans Krása."
Donnerstag, 26. 01. 2017 | 18:00 Uhr | Prager Literaturhaus | Ječná 11, Prag 2 FINDET NICHT STATT
Straßenbahnlinie 22, Haltestelle: Štěpánská

Veranstaltung findet auf Tschechisch statt.

Rádi bychom Vás pozvali na večer k tématu „Hudba, která měla utichnout v Terezíně. Viktor Ullmann, Pavel Haas, Gideon Klein a Hans Krása. Naším hostem bude hudební režisérka Karla Štaubertová, která se bude zamýšlet nad otázkami, proč právě v Terezíně došlo k tak obrovskému kulturnímu kvasu, a kdo byli skladatelé, kteří v nevysvětlitelných a nelidských podmínkách tvořili hudbu, která překročila hranice jakýchkoli ghett?

Z důvodu nemoci bude čtvrteční přednáška Hudba, která měla utichnout v Terezíně (26. 1.) ZRUŠENA.
Přednáška se bude konat k Mezinárodnímu dni památky obětí holokaustu.

Čtvrtek, 26. 01. 2017 | 18:00 hod. | Pražský literární dům | Ječná 11, Praha 2

Ve spolupráci se Spolkem akademiků Židů.
Přednáška proběhne v českém jazyce.

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