Prager Intrigen statt Regierungsbildung

Prag. Selbst für gestandene Politiker ist dies rekordverdächtig: In nur etwa zweieinhalb Minuten schaffte es Michal Hasek, der stellvertretende Vorsitzende der tschechischen Sozialdemokraten (CSSD), elfmal zu lügen. Ohne mit der Wimper zu zucken erklärte er live im Fernsehen gebetsmühlenartig, dass er am Abend der Parlamentswahlen nicht bei Staatspräsident Milos Zeman um die Macht im Land gerungen und gegen Parteichef Bohuslav Sobotka intrigiert habe. Das sei eine "fáma", sagte Hasek immer wieder, ein "Gerücht".

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Präsident Zeman mischt sich bei Sozialdemokraten ein, die vor allem mit Ränkespielen beschäftigt sind

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