Rubrik: Wirtschaft | Veröffentlicht am: 21.05.2015

Brünn/Prag - Panzer, Hummer und Haubitzen, Schnellfeuergewehre und überall langbeinige Hostessen in sexy Shorts im Camouflage-Look - modernes Kriegsgerät auf der IDET 2015.

In diesem Surrounding tummeln sich Waffenhändler und Ölprinzen, Einkäufer aus aller Herren Länder. China präsentiert sich erstmals mit einem eigenen Stand. Man sieht Panzermodelle in Spielzeuggröße und es fällt nicht schwer, sich die Kims und Jongs dieser Welt als im Sandkasten spielende Kinder vorzustellen.

Tatsächlich wird hier mit dem Tod gehandelt, was auch der euphemistische Untertitel der Veranstaltung, die sich als "Internationale Fachmesse für Abwehr- und Sicherheitstechnik" präsentiert, nicht überdecken kann: Die IDET (19. bis 21.5.2015) ist eine der größten Waffenschauen in Mittel- und Osteuropa.

Die böhmischen Länder haben eine lange Tradition als Waffenschmiede, und dass Tschechien nicht nur sein Bier in die Welt exportiert, sondern auch über eine starke, vom Export abhängige Rüstungsindustrie verfügt, unterstreicht Verteidigungsminister Martin Stropnický (ANO) mit seiner Anwesenheit bei der Eröffnung der Messe. (nk)

Autor: Niels Köhler
Themen: Rüstungsindustrie, Martin Stropnický, Brünn, Messen
ID: 12,265
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Prag einmal aus anderer Perspektive erleben: nämlich bei einer privaten Party oder einer Firmenveranstaltung von einem Flussdampfer von der Moldau aus.

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