Tipp der Redaktion

Hospůdka Nad Viktorkou, Prag 3

Žižkov als Kneipe im Kleinformat: Verrucht, verraucht und schmuddelig, der neuen hippen Zeit trotzend

Prag - Die "Viktorka" verkörpert wie kaum eine andere Kneipe das, was den alten Arbeiterstadtteil Žižkov bis heute vom Prager Stadtzentrum unterscheidet, das von vielen Hauptstädtern inzwischen als eine Art Disneyland und No-Go-Area empfunden wird: das verruchte, verrauchte, durchaus auch schmuddelige Ursprüngliche – zwischen kultigem Underground und bodenständiger Bierkultur.

So ist die Kneipe in der wegen ihrer zahllosen Kneipen und Spelunken berühmt-berüchtigten Bořivojova-Straße so etwas wie ein Miniatur-Žižkov: kleine Bierkneipe, Sportbar, Restaurant, Musikklub, Ausstellungsraum und Keller-Weinstube.

Einzigartig ist der kleine Garten im Hinterhof, dessen Holzempore in Form eines Wintergartens auch bei schlechtem Wetter meist gut besetzt ist. (gp/)

Bildnachweis:
Facebook | Hospůdka Nad Viktorkou
Zuletzt aktualisiert: 8.10.2020
Autor: Georg Pacurar

Info

Hospůdka Nad Viktorkou

Bořivojova 785/79
130 00
Praha 3
Tel: +420 222 722 557

Weitere Tipps

Moderne Einkaufsgalerie im Stadtteil Nusle an der Metrostation Pankrác

Prag - Zugegeben: Auf den ersten Blick besticht das Einkaufszentrum in Nusle mit seiner...

Mexikanisches Flair mitten in Prag

Prag - Sobald man das mitten in Vinohrady gelegene Restaurant Las Adelitas betritt, wird man mit...

Klamottenkauf in kleinen Läden: Mode von lokalen Designern - eine Kunstbuchhandlung - Besuch in einem Design-Bistro

Prag - Wer die internationalen Modeketten um den Wenzelsplatz meiden möchte und auf der Suche...

Auch interessant

Demnächst in Prag

Freitag, 20. 11. 2026 bis Donnerstag, 24. 12. 2026
Christkindlmarkt vor der schönen Kulisse der St.-Ludmilla-Kirche in Prag

Prag - Einen schöneren Ort als den Náměstí Míru im Stadtteil Vinohrady kann es für einen Weihnachtsmarkt eigentlich nicht geben: Denn "Náměstí Míru" bedeutet ja nichts anderes als "Platz des Friedens" oder eben "Friedensplatz".

Seinen heutigen Namen erhielt der Platz zwar schon im Jahr 1926, doch im Laufe der Jahrzehnte wechselte der Name mehrmals - ein indirekter Hinweis auf die politischen Wirren des wenig friedlichen 20. Jahrhunderts. Im "Protektorat", also zur Zeit der deutschen... mehr ›