Lidovky.czLidovky.cz | Rubrik: Unternehmen | 25.7.2013
Generaldirektor Mario Drosc skizziert im Interview mit Lidové noviny die schwierige wirtschaftliche Situation des Bankhauses

Prag - Die Raiffeisenbank plant bis Ende des Jahres, in Tschechien bis zu über 100 Mitarbeiter zu entlassen. Das kündigt der Generaldirektor der Bank, Mario Drosc, in einem am heutigen Donnerstag in der Lidové noviny veröffentlichten Interview an.

Derzeit beschäftigt das Geldinstitut in Tschechien etwa 3000 Mitarbeiter. Die genaue Zahl der bevorstehenden Entlassungen werde wahrscheinlich im August der September feststehen, so der Banker. Er erwarte jedoch nicht, dass die Entlassungswelle ein Ausmaß wie im Jahr 2011 erreichen werde. Vor zwei Jahren wurden etwa neun Prozent der Mitarbeiter entlassen. 

Hintergrund des neuerlichen massiven Stellenabbaus sei der Rückgang der Erträge und die Notwendigkeit von weiteren Sparmaßnahmen. "Wir drehen jetzt jede Krone zweimal um, und stärker als früher suchen wir neue Wege, um Geld zu verdienen", so Mario Drosc gegenüber Lidové noviny. (nk)

Themen: Banken, Arbeitsmarkt, Stellenabbau, Raiffeisenbank
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